Wandern und Fotografieren mit Hund in den Alpen: Meine Empfehlungen für Routen und Locations // Oktober 2025

In den Herbstferien sind wir zum ersten Mal im Engadin in der Schweiz gewesen. Geplant waren ein paar Tage Wandern und Mountainbiken in den Bergen mit den goldenen Lärchen. Doch auch der Schnee hat uns begleitet: Blauer Himmel, eine wunderschöne Landschaft, das Beste aus Herbst und Winter. Ideal für schöne Touren mit Hund und Kamera. Die Reise hielt einige Abenteuer bereit, da wir unsere Pläne z.B. wegen vereisten Trails anpassen mussten und in der Region auch einiges mit Hund zu beachten ist!
In diesem Beitrag nehme ich euch mit auf unsere Tour und teile unsere Erfahrungen, einige Fototipps und praktischen Hinweise für den Aufenthalt in der Region mit Hund. Egal ob ihr selbst eine Reise ins Engadin mit Hund plant oder einfach ein bisschen Fernweh verspüren wollt – ich möchte euch inspirieren und nützliche Tipps mit auf den Weg geben. Schön, dass du dabei bist 😊
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Wer hat diesen Artikel geschrieben?
Mein Name ist Benno, ich bin Fotograf und Lehrer. Auf Hund und Kamera teile ich meine Erfahrungen rund um das Thema Fotografie, Natur und Hund.
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Mit dem Camper in die Schweiz – Vorbereitungen
Touren in den Bergen mit Hund und Kamera wollen gut vorbereitet sein. Für Wandern mit Hund im Engadin haben wir uns vorab über Routen und Regeln informiert. Wichtig zu wissen: Im Schweizerischen Nationalpark (der einen Teil der Region umfasst) sind Hunde generell nicht erlaubt – auch nicht an der Leine. Weitere Infos hierzu: Engadin.com. Das heißt aber nicht, dass man nicht mit Hund ins Engadin kann! Wir haben unsere Touren einfach außerhalb des Nationalparks geplant und da gibt es unzählige Gebiete und Täler, wie etwa das Val Susauna, mit Start wenige Meter entfernt von unserem gebuchten Campingplatz (Bericht mit Tourdaten in diesem Artikel).
Auch einen Blick aufs Wetter haben wir natürlich geworfen. Die Prognose kündigte sonnige Tage, aber frostige Nächte (bis –5 °C) und vor allem SCHNEE an. Der Platz war gebucht und die Straßen waren frei, daher haben wir uns einfach auf winterliche Bedingungen vorbereitet: Camper im Wintermodus plus warme Kleidung und wetterfeste (Wander-) Ausrüstung. Neben den speziellen Wandersachen für die kalten Temperaturen mussten natürlich auch all die Basics einer Camper-Reise mit Hund eingepackt werden. Dabei nutzen wir eine Packliste, die ich dir in diesem Beitrag genauer vorstelle.
Anreise im Spätherbst: Autoverlad Vereina
Unsere Reise startete früh morgens in Heidelberg mit unserem Pössl Richtung Schweiz. Die Fahrt ins Engadin ist von der Strecke für uns „okay“, auch deshalb hatten wir uns gegen die Dolomiten und für die deutlich weniger überlaufenen Täler im für uns näher gelegenen Oberengadin entschieden. Je näher wir den Alpen kommen, desto höher ragen die schneebedeckten Gipfel am Horizont: Dass der Herbst Ende Oktober schon eine Weile wirken konnte, sieht man hier deutlich. Fiete fährt zum Glück liebend gerne Camper und hat die meiste Zeit verpennt, während wir der Bergkulisse entgegengerollt sind.
Um ins Engadin zu gelangen, haben wir nicht die Route über den Flüela-Pass gewählt. Ende Oktober war der Pass noch offen und gut befahrbar, aber mit dem Camper wollten wir lieber den entspannten Weg ohne die Steigungen und Kurven nehmen und haben den Autozug durch den Vereina-Tunnel genommen. Unser Campingplatz hat hierfür einen Rabatt angeboten: Für ca. 25 Franken für eine Fahrt (unter 3,5t) können wir diese Anreise mit dem Autozug nur empfehlen. Ziel der traumhaften Fahrt nach dem Tunnel war dann der kleine Ort Chapella nahe S-chanf, wo es einen gemütlichen Campingplatz direkt am Inn gibt – Camping Chapella. Dort stellten wir unseren Camper unten am Wasser ab, wo wenige Tage vor Saisonende kein einziges anderes Fahrzeug steht und wir buchstäblich alleine sind.

Am Campingplatz empfing uns mehr Ruhe als erwartet. Im Spätherbst wird es im Engadin ruhiger, viele Camper (und generell die Touristen in der Region) waren schon abgereist und die Zeit bis zur Skisaison wird üblicherweise zum Durchschnaufen genutzt. Viele Hotels haben kurzzeitig zu, Hütten machen dicht und auch die Campingplätze gehen in den Winterschlaf. Wir hatten den Platz entsprechend fast für uns allein.
Die Lage unseres Stellplatzes am unteren Teil war traumhaft: Hinter einem rauscht leise der Inn, vor einem leuchten die gelbgoldenen Lärchenwälder an den Berghängen, gekrönt von weißen Gipfeln. Die Luft war bei der Ankunft sehr klar und kalt – auf ~1.700 m Höhe. Der angekündigte Schnee hat auch seinen Beitrag geleistet, sodass wir uns trotz der Kälte sofort wohl gefühlt haben. Dank unseres gut isolierten Campers (mehr Infos hier) und der verbauten Gasheizung war die Kälte auch nachts überhaupt kein Problem. Fiete hat es sich abends in seinem Hundebett unter dem Tisch immer gemütlich gemacht, während wir den nächsten Tag geplant haben.
Die erste Nacht war sternenklar und eiskalt – genau wie wir es uns erhofft hatten. Eingekuschelt haben wir im Warmen den Wind in den Bäumen und den Inn rauschen gehört. Als wir am frühen Morgen die Türen aufgemacht haben, war rundherum Schnee auf den Wiesen und Wegen, der sich bei den ersten Sonnenstrahlen in ein tolles Lichtspiel mit den leuchtenden Farben der Umgebung verwandelt hat. Wie sich der Hund beim morgendlichen Erkunden an der langen Leine gefühlt hat, könnt ihr euch denken…
Empfehlung: Wanderung Val Susauna
- Region: Oberengadin, Graubünden (Schweiz) – Tal bei S-chanf/Chapella
- Strecke: ca. 11 km hin und zurück (gleicher Weg)
- Höhenmeter: ~200 hm aufwärts (von ~1.640 m auf 1.880 m)
- Dauer: ca. 4–5 Stunden (mit Pausen und Fotostopps; Gehzeit ~3 Stunden)
- Schwierigkeit: leicht (breiter Wanderweg, technisch einfach)
- Beste Jahreszeit: Sommer, Herbst (goldene Lärchen Mitte Oktober), im Spätherbst Schneefall möglich
- Hundefreundlich: Ja, Hunde erlaubt (außerhalb des Nationalparks), Leinenpflicht in einigen Teilen da Wildschutzgebiet und Weidevieh in der Umgebung. Wir haben auf der ganzen Tour exakt 4 Personen getroffen und hatten entsprechend unsere Ruhe.
- Weitere Infos: Engadin.com / Komoot / lokales Info-Material bspw. in St. Moritz
Unsere Wanderung beginnt direkt hinter dem Campingplatz: Ein kurzer Fußweg führt über eine Brücke nach Chapella zur Abzweigung ins Val Susauna. Das Susauna-Tal ist ein weniger bekanntes Seitental des Engadins – genau das Richtige für uns. Zunächst passieren wir das winzige Dörfchen Susauna, eine Handvoll uriger Engadiner Häuser, die sich an den Talhang schmiegen. In den kleinen Sträßchen entlang dieser ersten Etappe fühlt man sich in der Zeit zurückversetzt: Schöne Holzbalken, alte Türen und eine kleine alte Kirche sind ein besonderer Start für so eine Tour und wir erleben die Region wirklich authentisch. Hier habe ich euch mal aus Google-Maps den Standort eingebettet, an dem der letzte Ortsteil zu Ende ist und es dann auf dem Wanderweg weiter rein ins Tal geht.
Hier am Ende des Ortes – die Veduta Susauna hat leider wegen Umbau zu – rauscht der Bach und Schafe stehen auf den Hängen: Jetzt geht es in die Natur. Der breite Weg folgt dem Bach Vallember, der die ganze Zeit neben uns her plätschert. Zu beiden Seiten erheben sich immer mehr die Berge, deren Gipfel frisch verschneit in der Morgensonne glitzern. Unterhalb der Schneefelder leuchten ganze Hänge voller Lärchen in sattem Goldgelb – ein fantastischer Farbkontrast. Die Szene mit dem schönen Morgenlicht war so malerisch, dass ich alle paar Minuten stehenbleiben musste, um zur Kamera zu greifen. Fiete nutzte diese Pausen, um im Schnee am Wegesrand zu stöbern. Zum Schnellen Greifen der Kamera bei einer Wanderung nutze ich übrigens immer den Clip von PeakDesign, den du sicher schon kennst. Hat sich hier im Tal auch mit Handschuhen super bedienen lassen…

Obwohl die Sonne schien, lagen Teile des Weges im Schatten der Berge und waren noch vereist. An ein paar Stellen hieß es aufpassen: Hier war ich froh, dass Fiete an der richtigen Leine war (siehe anderer Engadin-Artikel). Generell war der Weg aber gut begehbar – es ist ein breiter Almweg ohne steile Abgründe, der auch von Autos befahrbar ist. Hier im Val Susauna wurde übrigens schon ein Bär erlegt, worüber auf einer Tafel am Wegesrand berichtet wird. Laut den Infos am Campingplatz gibt es aktuell in der Region kaum bzw, keine Bären, wenn dann einige Einzelgänger aus Italien kommend.
Nach rund 5 km erreicht man die Alm Alp Pignaint, den Wendepunkt unserer Tour. Die Alm besteht aus ein paar einfachen Holzhütten auf einer sehr großen Lichtung. Jetzt Ende Oktober war sie verlassen, im Sommer weiden hier vermutlich Kühe, doch bei unserer Ankunft lag ein unberührter Schneeteppich über den Wiesen. Nach dem langen Teil der Strecke im Schatten war die Sonne hier oben so wohltuend, dass wir direkt unsere Pause machen mussten und den Moment genießen wollten. Fiete hat zur Stärkung auch ein paar Leckerlis und Wasser bekommen. Den Schnee hatte er diesmal zum Glück ignoriert, aber das Gebirgswasser im Bach ist extrem kalt und auch nicht so mineralstoffreich, sodass es nicht so durstsstillend ist. Die Fotos mit der Kamera durften an diesem Ort natürlich nicht fehlen: Kontrast aus weißem Schnee und goldenen Wäldern, Fiete, wie er in die Ferne schaut, und das weiche Licht mit dem strahlend blauen Himmel darüber – so hatten wir uns das vorgestellt!

Da die Tage Ende Oktober schon kurz sind und wir vor Einbruch der Dämmerung zurück sein wollten, musten wir von der Lichtung wieder den Rückweg antreten. Den gleichen Weg zurück zu wandern hatte einen unerwarteten Vorteil: Die Perspektive wechselte, und mit der tiefer stehenden Nachmittags-Sonne wirkten viele Abschnitte noch einmal ganz anders. Das Tal öffnet sich zum Ausgang hin Richtung Osten, sodass wir jetzt die Sonne im Rücken hatten. Leider verschwand sie aber recht schnell hinter den Bergen, sodass wir deutlich schneller wieder unten waren. Nach insgesamt gut 5 Stunden (mit ausgiebigen Pausen) kamen wir glücklich und zufrieden wieder am Campingplatz an. Fiete war ziemlich müde und war die nächsten Stunden erstmal nicht mehr zu sehen, als wir es uns im warmen Camper nach der anstrengenden Tour gemütlich gemacht hatten.
Im nächsten Abschnitt gebe ich noch ein paar Fototipps, die mir diese Tour gelehrt hat, bevor ich auf die Hundeperspektive und unsere verwendete Ausrüstung eingehe.
Fototipps fürs Engadin im Herbst
Mit diesen Tipps im Hinterkopf gelingen die Aufnahmen im Herbst/Winter-Mix hoffentlich noch besser. Das Engadin bietet unzählige Fotomotive – von weiten Panorama-Ausblicken bis zu kleinen Details wie gefrorenen Pflanzen am Wegesrand. Man muss nur bereit sein, auch mal früh aufzustehen oder in die Knie zu gehen, um das perfekte Bild zu erwischen. Für uns hat sich jeder zusätzliche Schritt und jede durchgefrorene Minute gelohnt, als wir abends die Speicherkarte durchschauten und diese einzigartigen Erinnerungen auf dem Bildschirm leuchten sahen.
- Goldenes Licht nutzen
- Gerade im Herbst lohnt es sich, die Goldene Stunde mitzunehmen. In den Bergen steht die Sonne zwar generell tiefer, aber das weiche Licht am frühen Morgen und späten Nachmittag bringt die Farben zum Glühen. Wir hatten gegen 15–16 Uhr perfektes Licht: Die schrägen Sonnenstrahlen fielen durch die Lärchen und ließen die gelben Nadeln leuchten, während der Schnee noch in hellem Licht glitzerte.
- Dieses stimmungsvolle Licht eignet sich hervorragend, um die Kontraste herauszuarbeiten – versucht, die goldenen Bäume vor schattigen Bergflanken zu fotografieren, so poppen sie richtig hervor. Auch Gegenlichtaufnahmen durch die Äste können super wirken (achte dann aber auf Lens Flares und nutze ggf. eine Gegenlichtblende).
- Polarisationsfilter einsetzen
- Ein zirkularer Polfilter ist Gold wert, wenn Sonne und blauer Himmel im Spiel sind. Ich hatte einen Polfilter auf dem 24–70 mm-Objektiv, um Reflexionen im Schnee zu mindern und die Farben satter zu machen. Das Blau des Himmels wird tiefer, die Wolken (falls vorhanden) kontrastreicher, und das Gelb der Lärchen gewinnt an Intensität.
- Wichtig: Den Filter je nach Sonnenstand einstellen, bis der gewünschte Effekt sichtbar ist (durch den Sucher oder das Display der Nikon Z7 II sieht man das ja gut live). Gerade bei Wasser (z.B. im Bach) entfernst du so störende Spiegelungen und kannst vielleicht sogar bis auf den Grund schauen.
- Belichtung anpassen
- Schnee kann jede Belichtungsautomatik herausfordern. Die Kamera tendiert dazu, in der hellen Schneelandschaft unterzubelichten, wodurch der Schnee schmutzig-grau statt strahlend weiß wirkt. Ich habe oft eine Belichtungskorrektur von +2/3 bis +1 EV eingestellt, damit der Schnee richtig hell wiedergegeben wird – ohne auszubrennen. Gleichzeitig sollte man RAW fotografieren, um in der Nachbearbeitung noch Details aus den Lichtern und Schatten holen zu können.
- Die Nikon Z7 II mit ihrem großen Dynamikumfang verzeiht da zum Glück viel. In einigen besonders kontrastreichen Szenen (dunkler Tannenwald und sonnige Schneefläche direkt daneben) habe ich zur Sicherheit Belichtungsreihen aufgenommen, um später ein HDR zusammenzusetzen.
- Die richtige Ausrüstung griffbereit
- In winterlichen Bedingungen will man nicht lange fummeln. Hier hat sich wie schon erwähnt mein Peak Design Capture Clip absolut bezahlt gemacht. Dieses kleine Clip-System am Rucksackträger hält die Kamera sicher fest, während man die Hände frei hat – perfekt beim Wandern auf unebenem Boden oder auch bei unserer kleinen Mountainbike-Ausfahrt an einem der Folgetage. So hatte ich die Kamera jederzeit schnell zur Hand, ohne ständig den Rucksack absetzen zu müssen. Viele der spontanen Fotos von Fiete im Schnee wären wohl verpasst, hätte ich die Kamera erst aus der Tasche kramen müssen.
- Hundefotografie in den Bergen
- Wer wie wir mit Hund unterwegs ist und diesen auch auf Fotos in Szene setzen will, dem helfen ein paar Tricks: Action-Aufnahmen gelingen am besten mit Serienbildmodus und kontinuierlichem Autofokus (AF-C) – die Z7 II schafft etwa 10 Bilder/Sekunde, was ausreicht, um Fiete rennend im Bild festzuhalten. Für schöne Porträts in Landschaft bietet sich ein Standard-Zoom oder Weitwinkel an: Ich habe mich einmal flach in den Schnee gelegt mit dem 14–30 mm-Objektiv, Fiete „Sitz“ machen lassen und von unten nach oben fotografiert. Ergebnis: vorne der scharfe Hund mit Schneenase, im Hintergrund majestätisch die Berge…
- Generell solltest du immer auf Augenhöhe mit dem Tier gehen: also auch mal hinknien, um nicht von oben herab zu „knipsen“. Und natürlich darf die Belohnung nicht fehlen: Viele unserer besten Hundefotos entstehen auch nach Jahren weiterhin mit großzügigem Einsatz von Leckerlies!
- Technik vs. Kälte
- Zum Schluss noch ein praktischer Tipp: Kälte und Kamera – das kann tricky sein. Die Nikon Z7 II hat zwar einen ordentlich großen Akku, doch in der Kälte ging der Ladestand merklich schneller runter. Für so einen Fall immer einen Ersatzakku dicht am Körper in der Jackentasche tragen, um ihn warm zu halten.
- Achte auch darauf, die Kamera nach der Tour nicht sofort in den warmen Camper / ins Hotel zu bringen, ohne sie in der Tasche zu lassen – sonst kann sich Kondenswasser bilden. Lieber langsam akklimatisieren lassen. Und ganz wichtig für uns Fotografen: Gute Handschuhe tragen! Ich vertraue hier gerade für die kalten Temperaturen nur noch auf The Heat Company und hatte diese flexibel nutzbaren und super warmen Handschuhe dabei.

Die Mischung aus Herbst und Winter im Engadin bietet einzigartige Fotomotive. Als Fotograf kommt man aus dem Staunen nicht heraus: Das warme Gold der Lärchenwälder neben dem kühlen Weiß der ersten Schneedecke – ein Farbkontrast, den es so nur für kurze Zeit im Jahr gibt.
Hundetipps fürs Engadin im Herbst
Das Wandern in den Bergen stellt besondere Anforderungen an unseren vierbeinigen Freund. Hier sind einige Tipps aus unserer Erfahrung mit Fiete, damit eure Bergtour mit Hund ebenso entspannt und sicher verläuft:
1. Leinenpflicht & Sicherheit: Im Engadin gilt in vielen Gebieten: Hund an die Leine! Selbst wenn nicht überall eine ausdrückliche Vorschrift besteht, ist es im Hochgebirge ratsam, den Hund angeleint zu lassen. Wildtiere können plötzlich auftauchen – wir haben zwar keine gesehen, als Fiete dabei war, aber allein der Geruch von Wild kann einen Jagdtrieb wecken. Fiete blieb im Susaunatal an der langen Führleine und es gab Momente, da war ich sehr froh darüber. Nutzt am besten eine dämpfende Leine oder einen Ruckdämpfer bei Bergwanderungen. Plötzliche Rucke, etwa wenn der Hund unerwartet loszieht oder man selbst ausrutscht, werden so abgefedert – das schont eure Arme und die Halswirbelsäule des Hundes. Wir hatten eine Bungee-Tourenleine dabei, was bergab auf glattem Untergrund wirklich angenehm war. (Mehr Details zu verschiedenen Leinenarten und Empfehlungen findest du in unserem separaten Artikel Die richtige Hundeleine für Bergwanderungen – dort stelle ich mehrere Modelle vor, die sich bewährt haben.) Wichtig: Sollte es wirklich brenzlig werden – etwa auf völlig vereisten Passagen oder Kletterstellen – zögere nicht, deinen Hund vorübergehend abzuleinen, wenn das sicherer ist. Lieber kurz frei laufen lassen (sofern erlaubt und kein Wild in Sicht) als dass die Leine zur Stolperfalle für euch beide wird – so sehe ich das zumindest…
2. Pfotenschutz im Schnee: Schnee und Eis können für die Pfoten zur Herausforderung werden. Fietes Pfoten haben zwar robust alles mitgemacht, aber wir haben vor der Reise das Fell zwischen seinen Zehen etwas gestutzt, damit sich dort keine Eisklumpen bilden. Nach der Wanderung haben wir bei Bedarf seine Pfoten mit lauwarmem Wasser vom Salz (an der Straße) und Schmutz befreit und etwas Pfotenbalsam (natürlicher Stick mit Bienenwachs) einmassiert. Das hält die Ballen geschmeidig und beugt Rissen vor. Wenn euer Hund sehr empfindliche Ballen hat oder es extrem kalt ist, können auch Hundeschuhe sinnvoll sein. Viele Hunde mögen sie nicht auf Anhieb, daher am besten schon daheim üben.
3. Pausen und Energie: Gerade in der kühlen Jahreszeit verbrauchen Hunde mehr Energie, um ihre Körpertemperatur zu halten. Plane auf längeren Touren genügend Pausen ein, in denen dein Hund rasten und sich stärken kann. Fiete bekommt auf Wanderungen zwischendurch gerne mal ein paar Stücke Trockenfutter als Snack. Achte darauf, dass er genug trinkt – auch wenn es kalt ist, benötigt der Körper Flüssigkeit. Unser Trick: Wir haben fast schon lauwarmes Wasser in seine isolierte Trinkflasche gefüllt, das animiert eher zum Trinken als eiskaltes Wasser oder Schnee.
4. Ausrüstung für den Hund: In den Bergen ist ein gut sitzendes Geschirr (unser Favorit: Anny-X) unerlässlich. Ein Halsband reicht nicht aus, denn wenn der Hund mal in die Leine springt oder gehalten werden muss, verteilt ein Brustgeschirr die Kräfte viel besser und verhindert Verletzungen am Hals. Fiete trägt manchmal auch ein gepolstertes Trekking-Geschirr mit Griff oben – so kann man ihn an einer felsigen Stelle sogar kurz unterstützen, indem man ihn am Griff etwas hochhebt. Solche Geschirre (z.B. das Ruffwear Flagline Harness) kann ich nur empfehlen, da sie bequem sind und dem Hund volle Bewegungsfreiheit lassen, aber eben Sicherheit bieten, falls man eingreifen muss. Zusätzlich hatten wir – wie schon erwähnt – eine verstellbare Biothane-Leine (für die normalen Abschnitte) und eine Jöring-Leine mit Ruckdämpfer dabei. Diese Kombination hat super funktioniert: In einfachen, offenen Passagen habe ich Fiete etwas mehr Leine gegeben, an schwierigen Stellen kurz gehalten. Wer mehr darüber wissen möchte: In dem verlinkten Leinen-Artikel beschreibe ich auch Vor- und Nachteile von Biothane-, Schlepp- und Jöring-Leinen ausführlich. Je nach Wetter kann auch ein Hundemantel sinnvoll sein. Fiete hat dichtes Fell, er hat keinen Mantel getragen während der Wanderung, war aber auch ständig in Bewegung. Allerdings haben wir ihm am Abend auf dem Campingplatz, als er draußen vor dem Camper döste, einen warmen Hundemantel übergezogen, damit er nicht auskühlt. Gerade kurzhaarige oder ältere Hunde profitieren enorm von einem wärmenden Mantel bei 0 °C und Wind. Achtet darauf, dass das Modell wasserabweisend und an der Brust geschlossen ist.
5. Planung und Rücksicht: Off-Season im Engadin heißt zwar, dass kaum jemand unterwegs ist – dennoch gilt: Rücksicht nehmen. Haltet euch an Wege und beachtet eventuelle lokale Schilder (z.B. Wildruhezonen, Weidegebiete). Im Val Susauna waren im Herbst immer noch Schafe auf der Weide und es wird auch immer wieder auf Herden mit Herdenschutzhunden hingewiesen. Nehmt hier euren Hund unbedingt an die Leine und umgeht die Herden weiträumig. Zum Glück blieb uns eine solche Begegnung erspart… Außerdem solltet ihr immer ausreichend Kotbeutel dabei haben und Hinterlassenschaften wegräumen, besonders in solch empfindlichen Naturgebieten. Glücklicherweise ist die Schweiz extrem gut ausgestattet mit Mülleimern auch in entlegenen Gebieten.
Abschließend kann ich sagen: Wandern mit Hund im Engadin ist eine wundervolle Erfahrung, wenn man vorbereitet ist. Die Region ist insgesamt sehr hundefreundlich trotz der Einschränkungen im Nationalpark. Es gibt zahlreiche Wandermöglichkeiten und Hunde dürfen fast überall mit, solange man sich an die Regeln hält. Fiete hat die Tage im Engadin mindestens so genossen wie wir. Zumindest ist er immer zufrieden und ausgelastet im Camper eingeschlafen, während wir uns warmes zu essen gemacht haben nach dem Tag unterwegs in der Kälte.

Ausrüstung fürs Engadin im Herbst
Für eine mehrtägige Tour mit Wanderungen, Fotografie und Camping im Herbst braucht es die richtige Ausrüstung. Hier stelle ich euch die wichtigsten Komponenten vor, die bei uns im Engadin im Einsatz waren, und gebe ein paar Empfehlungen. Von der Kamera über Objektive bis hin zur Outdoor-Bekleidung – diese Dinge haben sich bei mir bewährt:
Fotoausrüstung und Technik
- Nikon Z7 II – Meine Hauptkamera – auch auf dieser Reise. Die Nikon Z7 II ist eine spiegellose Vollformatkamera mit 45,7 MP, die Bildqualität auf hohem Niveau liefert. Für Landschaftsfotografie ist die hohe Auflösung ein Traum, da jedes Detail festgehalten wird – man kann später selbst kleinste Strukturen in den entfernten Bergen heranzoomen / croppen. Gleichzeitig ist die Z7 II robust und wetterfest gebaut; sie hat Schnee und Kälte klaglos weggesteckt. Ein großer Pluspunkt war der elektronische Sucher mit Fokus-Peaking, was das manuelle Fokussieren auf Landschaften (oder auch mal auf Fiete) sehr erleichtert hat. Die Akkulaufzeit könnte besser sein – bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ging der Akku spürbar schneller in die Knie. Ich empfehle daher dringend, mindestens einen Ersatzakku mitzunehmen und diesen körpernah warm zu halten.
- Nikkor Z 24–70 mm f/4 S – Dieses Standardzoom-Objektiv war quasi die meiste Zeit an der Kamera. Mit dem Brennweitenbereich von 24–70 mm ist es unglaublich vielseitig: Weitwinkelige Landschaftsaufnahmen der Engadiner Bergwelt sind damit ebenso möglich wie Portraits von Fiete oder Detailaufnahmen unterwegs. Die Bildqualität ist trotz der kompakten Bauweise sehr hoch – Schärfe bis in die Ecken und schöne Farben. Mir gefällt, dass es mit ca. 500 g recht leicht und klein ist, perfekt für Wanderungen (das f/2.8er 24–70 wäre deutlich schwerer, daher verzichte ich gern auf die eine Blendenstufe, da wir ja meist genug Licht hatten). Das Objektiv ist zudem wettergeschützt, so musste ich mir bei Schneefall keine Sorgen machen. Für 80 % der Fotos auf unserer Tour hat das 24–70 f/4 völlig ausgereicht und ich kann es Outdoor-Fotografen mit Nikon Z-Kamera absolut empfehlen – vor allem als leichtes Reisezoom.
- Nikkor Z 14–30 mm f/4 S – Mein Weitwinkelzoom für die Panorama-Szenen. Im Val Susauna gab es Momente, da wollte ich möglichst die gesamte Szene einfangen: Das breite Tal, den Himmel, die Berge links und rechts – und vielleicht noch den Hund im Vordergrund. Mit bis zu 14 mm Brennweite ist dieses Objektiv ideal, um die Weite der Landschaft einzufangen. Trotz der ultrakurzen Brennweite verzerrt es erstaunlich wenig und bleibt schön scharf. Ein toller Vorteil des 14–30 f/4 S: Es besitzt ein flaches Frontelement, sodass man Filter verwenden kann (82 mm Gewinde). Ich hatte z.B. meinen Polfilter drauf, was bei vielen Ultra-Weitwinkeln gar nicht geht. Das Objektiv ist ebenfalls sehr leicht (~485 g) und damit perfekt für den Rucksack. Bei einigen Aufnahmen, wo ich die Kamera ganz nah an den Boden oder an Foreground-Elemente (Steine, Pflanzen) gelegt habe, konnte ich kreative Perspektiven umsetzen – das verleiht Bildern Tiefe. Kurz: Wer gern Landschaften fotografiert, macht mit einem kompakten Weitwinkel nichts falsch.
- Nikkor Z 70–200 mm f/2.8 S – Das Telezoom durfte in den Bergen natürlich nicht fehlen. Gerade hier kann man mit einer Tele-Brennweite wunderschöne Ausschnitte isolieren, zum Beispiel einen einzelnen sonnenbeschienenen Gipfel oder Wildtiere in der Ferne. Nikon bietet im Z-System das 70–200 f/2.8 an: Feines Bokeh und knackig scharf. Ich habe es vor allem verwendet, um Details und mehr Tiefe durch Bokeh im Vordergrund einzufangen. Auch für Portraits ist ein 70-200mm super geeignet, vor allem wenn man keine klassischen Portrait-Objektive wie das 85mm oder das 50mm. Auch gibt es am Z 70-200mm einen super schnellen Autofokus und Stabilisator (VR), die bei dynamischen Aufahmen im schattigen Wald hilfreich sind. Falls ihr gerne Tiere fotografiert oder die Berge „komprimiert“ darstellen möchtet (Tele-Aufnahmen von Bergketten sind sehr eindrucksvoll), ist ein 70–200 mm unverzichtbar. Wer Gewicht sparen will, kann bei Landschaft ruhig zur f/4-Version greifen bzw. auf Alternativen wie ein 70–300 mm zurückgreifen. Hauptsache, man hat etwas Reichweite im Gepäck. Je dunkler es ist, desto eher stoßt ihr aber bei Aufnahmen von beweglichen Objekten (wie Hunden) an eure Grenzen.
- Lowepro Powder 500 AW – Als Kamerarucksack hatten wir ein Modell von Lowepro dabei. Dieser Fotorucksack hat sich als idealer Begleiter für Wanderungen erwiesen. Er kombiniert genug Stauraum für Kamera und Objektive mit dem Komfort eines Wanderrucksacks. Das Tragesystem ist gut belüftet und gepolstert, sodass auch längere Touren angenehm waren. In das Kamerafach passte meine Nikon mit angesetztem Objektiv sowie zwei weiteren und somit alle genannten Objektive problemlos hinein. Besonders praktisch finde ich das separate Fach oben, wo wir Verpflegung, Erste-Hilfe-Set und Hundezubehör (Leckerlis, Faltnapf) verstaut haben – so war alles an einem Platz. Der Lowepro-Rucksack verfügt zudem über eine integrierte Regenhülle, die wir bei einem Schneeschauer kurz vor Ende einer Wanderung genutzt haben, um unsere Ausrüstung trocken zu halten. Was soll ich sagen: Der Rucksack ist ein zuverlässiger Schutzengel für die teure Kamera und trägt sich dabei so bequem, dass man ihn kaum spürt. Für Outdoor-Fotografen, die auf Tour nicht auf ihr Equipment verzichten wollen, sind solche Rucksäcke Gold wert. Lowepro bietet auch mit der Flipside Serie mehrere gute und geeignete Modelle.
- Peak Design Capture Clip v3 – Dieses kleine Gadget hatte ich ja bereits unter den Fototipps gelobt, aber es gehört definitiv nochmal in die Ausrüstungsliste. Der Capture Clip ist eine Kamera-Halterung, die an einem Rucksackgurt oder Gürtel befestigt wird. An der Kamera wird eine Arca-Swiss-kompatible Platte angeschraubt, und damit kann man die Kamera dann blitzschnell in den Clip ein- und ausklinken. Bei unseren Wanderungen habe ich die Nikon meistens am Schultergurt hängen gehabt: Sicher arretiert, kein Baumeln an einem Riemen, die Hände frei – und wenn sich ein Fotomotiv bietet, klick, Kamera aus dem Clip und fertig. Gerade im etwas anspruchsvolleren Gelände (oder beim Mountainbiken) war das ein Segen, weil ich mich frei bewegen konnte, ohne Angst, dass die Kamera irgendwo gegen schlägt. Der Clip hält die Z7 II + Objektiv (insgesamt ~1,5 kg bei mir) bombenfest; die Konstruktion ist aus Metall und sehr vertrauenerweckend. Für jeden, der draußen fotografiert, ist der Capture Clip meiner Meinung nach eines der praktischsten Zubehörteile überhaupt. Nie mehr habe ich das Problem „Wohin mit der Kamera?“, wenn ich beide Hände brauche oder einfach mal kurz klettern muss. Absolute Empfehlung!
Outdoor-Bekleidung und Wander-Equipment
- Lowa Renegade GTX Mid – Gute Wanderschuhe sind das A und O in den Bergen. Ich hatte im Engadin auch meine Renegade GTX Mid von Lowa dabei. Der halbhohe Stiefel ist fast so bequem wie ein Sneaker, aber robust genug für Geröll und Schnee. Dank Gore-Tex Membran blieben die Füße trocken und warm, selbst im Schnee. Die Vibram-Sohle bietet einen soliden Grip, was auf vereisten Stellen wichtig war. Denkbar sind auch Grödel (Leicht-Steigeisen), die man bei Bedarf über den Schuh zieht. Konkret wäre ein Paar von Kahtoola empfehlenswert: Kleine Ketten mit Spikes, die auf vereisten Wegen für super Halt sorgen. Im Val Susauna reichte das Profil der Lowa-Schuhe die meiste Zeit aus, aber an einigen glatten Passagen währen die Microspikes hilfreich gewesen, um sich etwas sicherer zu fühlen. Für Bergtouren im Spätherbst oder Winter sind solche Spikes eine sinnvolle Ergänzung, gerade wenn man nicht direkt mit großen Steigeisen und Bergstiefeln unterwegs sein möchte. Halten ewig!
- Schichtenprinzip bei der Kleidung: Die Temperaturen haben während unserer Tour stark geschwankt – morgens frostig, mittags in der Sonne sehr mild. Wir haben daher auf das Zwiebelprinzip gesetzt. Meine unterste Schicht war ein langärmeliges Merino-Shirt, das Feuchtigkeit managt und warm hält. Darüber ein Fleece-Pullover für die Isolierung. Und als Außenschicht hatte ich natürlich die allerbeste Jacke: Die Mammut Ultimate. Diese Jacke ist wind- und wasserdicht, dabei aber leicht und atmungsaktiv – perfekt für wechselhaftes Bergwetter. In den Rucksack habe ich außerdem eine dünne Daunenjacke (leichte Isolationsjacke) gepackt, die ich in den Pausen übergezogen habe, damit ich nicht auskühle. Hier leistet z.B. die Mammut Albula oder vergleichbare Kunstfaserjacken gute Dienste – klein verpackbar und wärmt sofort. Wichtig sind auch Mütze und Handschuhe: Ich hatte eine Wollmütze und die oben beschriebenen Handschuhe von The Heat Company dabei. Alles in allem kann ich nur raten, lieber ein Teil mehr zum An- und Ausziehen mitzunehmen – im Herbst können 5 °C und Wind sich sehr sehr kalt anfühlen, während in der Sonne teilweise ein T-Shirt reicht. Flexibilität ist gefragt!
Hundeausrüstung
- Non-stop Dogwear Bungee Touring Leine – Nie wieder ohne Dämpfer! Diese Leine ist bis ca. 2 m lang (dehnbar durch das Bungee-Element) und absorbiert ruckartige Bewegungen hervorragend. Wenn Fiete mal plötzlich in die Leine springt, gibt es kein abruptes Rucken mehr, sondern einen weichen Zug. Das macht jeden Spaziergang und insbesondere das Wandern in freiem Gelände für alle Beteiligten deutlich angenehmer und sicherer, vor allem im Engadin bergab auf glatten Wegen… Die Leine hat einen festen Griff und einen hochwertigen Karabiner mit Drehverschluss, der sich nicht von allein öffnen kann. Denkbar ist auch eine Lösung mit Hüftguert, damit man komplett freihändig gehen kann. Für regelmäßige Wanderer ist diese Art Leine wirklich ideal. (Details und ein ausführlicher Erfahrungsbericht sind im Leinen-Artikel zu finden.)
- Hundegeschirr mit Griff – Wie unter den Hundetipps erwähnt, ist ein gutes Wandergeschirr ein Muss. Wir verwenden auch das Ruffwear Flagline Harness, ein ergonomisches Geschirr mit Polsterung und Griff am Rücken. Fiete trägt es freiwillig und kann sich darin frei bewegen, nichts scheuert. Der Griff ist nützlich, um dem Hund z.B. über einen querliegenden Baumstamm zu helfen oder in anderen Situationen, wo Springen keine Option ist. Zudem hat das Flagline vorne und hinten je einen Leinenclip – der vordere Clip gibt bei Fiete mehr Orientierung und verringert das Ziehen. Insgesamt bietet Ruffwear so wie Anny-X mit ihren Geschirren top Qualität.
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Wir haben auf dieser Reise gelernt, dass die richtige Ausrüstung enorm dazu beiträgt, das Abenteuer entspannt zu genießen. Nichts ist lästiger, als wenn man friert, die Kamera versagt oder der Hund ungesichert ist, während man mitten in den Bergen steht. Mit der oben genannten Ausrüstung waren wir bestens gerüstet und konnten uns voll und ganz auf die Schönheit des Engadins konzentrieren. Jede empfohlene Kamera, jedes Objektiv, jedes Ausrüstungsteil hat einen Zweck erfüllt und uns gute Dienste geleistet. Natürlich ist die Wahl immer individuell – was dem einen passt, muss für den anderen nicht optimal sein. Aber die genannten Hersteller und Produkte stehen generell für Qualität und haben sich bei mir bzw. in der Outdoor-Community bewährt.
Zum Abschluss noch ein persönliches Fazit: Unsere erste Reise ins Engadin mit Hund und Kamera wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Die Kombination aus naturerfüllten Wanderungen, intensiven Fotomomenten und der unkomplizierten Zeit mit Fiete draußen war genau das, was wir uns erhofft hatten. Wir haben nicht nur super schöne Bilder mit nach Hause genommen, sondern auch das gute Gefühl, als Mensch-Hund-Team neue Erfahrungen gemeistert zu haben.
Warst du schon einmal mit deinem Hund in den Bergen wandern? Oder hast du vielleicht Fragen zu unserer Tour im Engadin? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen! 📝👇 Wir freuen uns auf den Austausch mit dir und helfen gerne mit weiteren Tipps, wenn wir können.
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Happy & Safe Trails wünscht dir
Benno und Fiete von Hund und Kamera 🐾

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